11. Bremen Classic Motorshow

Vom 01. Februar bis zum 03. Februar öffnete die elfte Auflage der Bremen Classic Motorshow ihre Tore im Herzen von Bremen. Auf rund 40000 Quadratmeter  erwarteten den Besucher über 600 Händler, Clubs und Privataussteller. Dabei bot die Messe jeden Fahrzeugfreund das richtige. Egal ob es sich nun um seltene Ersatzteile oder ganze Fahrzeuge handelt. Auch wer nur zum betrachten der schönen historischen Autos gekommen war, wurde nicht enttäuscht.

In diesem Report bringe ich ihnen diese besondere Classic Motorshow etwas näher und liefere zugleich interessante Fakten.

Sonderschauen für jedermannBremen Classic Motorshow Ford RS
In diesem Jahr lockten nicht nur die über 600 Aussteller aus zehn Nationen rund 40000 Menschen in die Hallen, sondern auch gleich zwei besondere Sonderausstellungen. Für Motorradfreunde war der Besuch der Sonderschau “Renn- und Rekordmaschinen in Bremen” in der Halle 1 Pflicht. Hier wurden rund 30 Maschinen aus der Geschichte des Motorradsports vorgestellt, die gemeinsam eine Zeitspanne von fast 100 Jahren abdecken. Die älteste Rennmaschine in diesem Feld war die NSU von 1907. Aber auch WM-Siegermaschinen wie die NSU Rennmax 250 von 1954 oder die 1982er Weltmeistermaschine von Anton “Toni” Mang, mit der er vier von seinen fünf Weltmeistertiteln holte, waren ausgestellt.

Bremen Classic Motorshow 2013Die zweite Sonderschau gab es in Halle 5 zu betrachten und stand unter dem Motto: “Rennen und Rallyes,  die wilden Jahre”. Hier wurden nicht nur geschichtsträchtige Rallyefahrzeuge, wie unter anderen der Renault Alpine 210, Opel Ascona 400 (Das Fahrzeug mit dem Walter Röhrl 1982 Weltmeister wurde), Lancia Stratos oder sogar der Audi Quattro S1 von Walter Röhrl, vorgestellt. Auch legendäre Rundstreckenfahrzeuge wie der Porsche 935, mit dem John Fitzpatrick 1978 mehrfach erste Plätze in der DRM (Deutsche Rennsport-Meisterschaft, die Vorgängerserie zur heutigen DTM) einfahren konnte, wurden würdig präsentiert. Ebenfalls einen großen Auflauf gab es am Ford Capri RS 2600 (450 PS) mit dem Hans- Joachim Stuck 1972 seinen Meistertitel in der DRM feierte. Dieser Ford Capri RS war, laut Pressemitteilungen, auch das letzte mal in diesem Zustand ausgestellt, da dieser demnächst Restauriert wird. Der bekannte Rennwagen-Tuner Herbert Schnitzer war ebenfalls vor Ort und brachte gleich seinen BMW 2002 von 1977 mit zu Sonderschau.

Natürlich bleibt die Bremen Classic Motorshow ihrer bisherigen Philosophie treu und bot auch genügen Fläche für Clubs zu Präsentation, als auch Privataussteller, die eventuell, ihr liebstes Stück verkaufen wollten. Schon am Samstag zeugten ein paar “Verkauft” Schilder, von einer guten Transaktionsrate der Youngtimer.

Prominenz über drei TageBremen Classic Motorshow 2013 BMW 2002
Wie oben schon erwähnt, ging es nicht ganz nur um Autos. Gleich mehrere bekannte Leute aus dem Motorsport präsentierten sich auf der Motorshow. Den Anfang machte am Freitag Hans-Joachim Stuck mit Eröffnung der Messetage. Am Samstag stand, der Rallye-Europameister von 1979, Klaus-Joachim Kleint  dem Moderator Johannes Hübner Rede und Antwort. Natürlich durften interessante Erzählungen aus den vergangenen Tagen nicht fehlen. Ebenfalls an dem Samstag, stand der ehemalige Formel 1 Fahrer Jochen Mass zur einer Autogrammstunde, am Stand des Meilensteinwerk – Forum für Fahrkultur, für das Publikum bereit.

Die eigene Meinung zum Schluss
Bremen Classic Motorshow 2013Die Bremen Classic Motorshow hatte ich als Tip im ADAC Magazin entdeckt und war zugleich von der Beschreibung angetan. Vorort war es nicht verwunderlich, warum diese Ausstellung von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher anlockte. Die Hallen waren schön Groß, gut ausgeleuchtet und vermittelten eine gemütliche Atmosphäre. Die Ausstellungs- und Verkaufsstände wurden klar Strukturiert aufgestellt und konnten somit nach Belieben begangen werden. Die drei Sonderschauen, vor allem die auf vier Rädern, zogen die meisten Besucher in ihren Bann. Verständlich, sieht man einen Quattro S1 oder einen Lancia Delta Integrale Evoluzione , so nur selten bis gar nicht auf unseren Straßen. Das beeindruckenste für mich, war die Tatsache das auch viele dieser sehr schönen Fahrzeuge, zum Verkauf standen. Gerade die Yountimer wurden sehr stark in die Aufmerksamkeitsmitte gerückt und wechselten, noch vor Ort, ihren Besitzer.

Die Bremen Classic Motorshow ermöglicht nicht nur Liebhabern und Besitzern von Young/Oldtimern den Erwerb von seltenen Teilen oder gar Fahrzeugen, sondern bietet auch durch die Sonderschauen und den Unterhaltungsrahmen ein kleines Abenteuer für die ganze Familie. Für mich persönlich, war es nicht das letzte mal.

 

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Homepage der Bremen Classic Motorshow